Unser Hotel

Nur wenige Schritte vom weißen Ostseestrand entfernt liegt das traditionsreiche "Hotel Stolteraa". Im August 2005 wurde dieses Haus nach umfangreicher Rekonstruktion und Modernisierung wieder in Betrieb genommen. Es verfügt über Einzel- und Doppelzimmer sowie geräumige Appartements/Suiten. Während der Sommermonate hat der Biergarten direkt  vor dem Hotel ganztägig geöffnet. Das reichhaltige Frühstücksbüfett wird Sie jeden Morgen für Ihre Tagesplanung vitalisieren. Am Abend lädt Sie unser Koch zu leckerem Abendessen im Restaurant mit Meeresblick ein.
Strandkörbe und Fahrräder stehen von günstigen Anbietern ganz in der Nähe für Sie zur Miete bereit.
In unmittelbarer Nähe der Häuser befindet sich das landschaftlich reizvolle Naturschutzgebiet Stolteraa, welches sich auf gut ausgebauten Rad- und Wanderwegen erkunden lässt. Ob Urlaub oder Kurztripp, Sie werden sich bei uns wohlfühlen. Über Ihren Besuch freut sich das Team des Hauses.


Zur Geschichte des Hauses:


Ab 1905 entstanden mehrere Villen und Hotels entlang der  Warnemünder  Promenade (siehe Bild). Etwa 1910 erteilte der Besitzer mehrerer Hotels und Gaststätten in Warnemünde – Theodor Abraham – den Auftrag, ein neues Hotel im Strandweg zu errichten. Der Bau des Hauses begann 1911 und wurde 1915 abgeschlossen. Aus Sympathie zu dem ehemaligen Fürstengeschlecht nannte er das Hotel „Hohenzollern“. Der Hotelier Heinrich Reinke fungierte damals als Geschäftsführer in diesem Haus. Aus dem Adressbuch von 1918 ist uns bekannt, dass der Hotelier Heinrich Reinke das Hotel vom Unternehmer Abraham wahrscheinlich im Jahre 1917 oder 1918 abgekauft hatte. In den 20er Jahren gründete der Flugzeugbauunternehmer Ernst Heinkel in Warnemünde und Marienehe die Ernst-Heinkel-Flugzeugwerke. Er suchte nach einem exklusiven Wohnsitz für seine Betriebsratsmitglieder und leitenden Ingenieure. Am geeignetsten schien ihm die Übernahme des Hauses Hohenzollern, welches er 1923 kaufte. 1939 ließ Heinkel das Haus innen und außen vollständig rekonstruieren.


     


Nach der Machtübernahme durch die russische Armee 1945 wurde auch der gesamte Besitz von Heinkel enteignet. Auch das Haus Hohenzollern ging später in Volkseigentum über und wurde zunächst als Unterkunft für sowjetische Offiziere genutzt. Ab dem 1.7.1946 wurde das Haus als „Technisches Büro für Windkraftwerke“ eingerichtet.

Mit der Gründung der DDR wurde das Haus enteignet und in den Regierungsbesitz der DDR überführt. Der Name "Haus Hohenzollern" war nun nicht mehr erwünscht, weil er nicht in die politischen Ziele der DDR passte. 1954 kam es zur Umbenennung in "Haus Stolteraa". Der Name bezieht sich auf die nahegelegene Steilküste "Stolteraa". Ab 1960 war dieses Haus die Adresse für führende Politiker der DDR, des Ostblocks und internationale Gäste aus aller Welt.

Zu diesen Gästen gehörten u.a.: Walter Ulbricht, Wilhelm Pieck, Janos Kadar, Dr. Beitz, Björn Engholm, Anke Fuchs, Karsten Voigt, Klaus Wedemeier, Walter Giller, Nadja Tiller, Michael Scholochow, Theo Adam, Peter Schreier, Hans-Georg Stengel, Ehm Welk, Erwin Geschonek u.v.a.

1998 nach der Wende kaufte dieses traditionsreiche Haus ein Rostocker Arzt und baute es in einer 4-jährigen Planungs- und Bauphase bis heute um. Heute ist das Haus Stolteraa eine gefragte Adresse deutschen und ausländischen Touristen. In Kooperation können gewünschte gesundheitstouristische Maßnahmen und Behandlungen im eigenen und auch im 150 m entfernten "Kurhotel Sanddorn" gebucht werden.

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